Wie geplant hat der 17-jährige Yannis Buschmann am Donnerstag seinen 48-stündigen, 100 Kilometer langen „Pet-Run“ mit vielen Zuschauern und auch vierbeinigen „Fans“ gestartet. Mit dieser Mammutaufgabe will er Spenden für die BDT-Tierherberge Kamp-Lintfort sammeln. Der passionierte Sportler, der im vergangenen Jahr beispielsweise in vier Tagen nach Paris gelaufen ist, stieß mit seiner Idee auf begeisterte Reaktionen – auch beim Bürgermeister der Stadt Kamp-Lintfort, Dr. Christoph Landscheidt, der das Vorhaben unterstützte.
Der Start in seiner Heimatstadt Kamp-Lintfort auf einem 4,5 Kilometer langen Kurs wurde mit viel Applaus begleitet. Nur kurze nächtliche Power-Naps unterbrechen den Lauf. Beim Start wurde er von einer Hundegruppe aus der Tierherberge verabschiedet. Mit dem Lauf will er Spenden für die BDT-Tierherberge Kamp-Lintfort sammeln: https://gofund.me/dae17425a. Denn neben der körperlichen Herausforderung will er nach eigenen Angaben auch „Gutes bewirken”. Das erste Geld für die Kamp-Lintforter Tierschützer hat er bereits über den Spendenlink akquiriert, der auf seinem Instagram- und Tiktok-Kanal yannis.ontour zu finden ist. Mitläufer sind natürlich auch herzlich willkommen.
Der Bund Deutscher Tierfreunde e. V. war sofort von der Idee begeistert. Der gemeinnützige Träger der seit mehr als 20 Jahren bestehenden Tierherberge in Kamp-Lintfort freut sich über den Idealismus des Schülers. „Der Lauf gibt Mut, denn er zeigt, dass der Tierschutzgedanke und die Tierliebe bei jungen Menschen ungeachtet aller Krisen groß sind“, so ein BDT-Sprecher. Er zeigt, wie tief der Tierschutzgedanke gerade bei der jungen Generation verankert ist. Das gibt Hoffnung für die Zukunft der von der Wirtschaftskrise geplagten Tierheime in Deutschland.“
Selbstverständlich kann auch direkt für die Versorgung und die kostspielige tierärztliche Behandlung der Tiere gespendet werden. Jede Spende, jeder Euro zählt:
Bund Deutscher Tierfreunde e.V.
Volksbank Niederrhein
IBAN DE44 3546 1106 0128 7840 20
PayPal verwaltung@bund-deutscher-tierfreunde.de

Vorläufig muss er – leider – auf jeden Fall in der Tierherberge bleiben, denn er ist mit seinem Schicksal eine juristische Angelegenheit. Da es keine Verfügung der verstorbenen Besitzerin gibt, ist seine Zukunft von den Behörden und den Erben abhängig, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Und dadurch ist sein Schicksal nicht nur eine Tragödie, sondern auch eine Mahnung an alle – besonders ältere – Tierhalter. Sie sollten immer für einen Plan B sorgen, denn Jürgen ist kein Einzelfall.



