Seen, Berge, Küsten oder historische Städte: Für viele Deutsche liegt das Urlaubsglück nach wie vor im eigenen Land. Mehr als jeder dritte Urlaub führte zuletzt zu einem Ziel in Deutschland. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. begrüßt den Trend zum Deutschland-Urlaub. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V hofft, dass durch den Trend zum Familienurlaub und Urlaub in Deutschland die Zahl der ausgesetzten Tiere zurückgehen könnte. Mehr als die Hälfte beispielsweise der Hundehalter verreist gerne mit dem vierbeinigen Liebling. Und besonders in Deutschland, aber auch in nahegelegenen Urlaubszielen wie Österreich sind Hunde als Ferienbegleiter vielerorts willkommen.
In jedem Jahr werden zehntausende Tiere ausgesetzt oder mit oft fadenscheinigen Begründungen in Tierheimen abgegeben. Besonders der langjährige Trend zum Last-Minute-Urlaub in der Vergangenheit hatte die Zahl der ausgesetzten Tiere stark ansteigen lassen, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Nach übereinstimmenden Angaben der Tourismusexperten steht jedoch jetzt wieder vermehrt der Familienurlaub im eigenen Land und bevorzugt in Ferienwohnungen und Ferienhäusern im Vordergrund. Dies lässt hoffen, so der Bund deutscher Tierfreunde, dass viele Tierhalter ihre vierbeinigen Familienmitglieder mitnehmen.
Der Bund Deutscher Tierfreunde appellierte an Vermieter von Feriendomizilen aber auch an Hoteliers, Haustiere als „Feriengästen“ noch mehr willkommen zu heißen. Für viele Gastbetriebe könnten sich so neue und größere Kundengruppen erschließen lassen. Auch sollten Gemeinden beispielsweise an der Ost- oder Nordsee daran denken, einige Strandabschnitte für Vierbeiner zu reservieren. „Glückliche Hunde haben glückliche Besitzer. Und dies sind dann zufriedene Feriengäste“, so der Bund deutscher Tierfreunde. Auch beim Urlaub mit Hund im eigenen Land sollten jedoch die Vorschriften zum Mikrochip und zum gültigen Impfpass bei Reisen nicht vergessen werden.


Vorläufig muss er – leider – auf jeden Fall in der Tierherberge bleiben, denn er ist mit seinem Schicksal eine juristische Angelegenheit. Da es keine Verfügung der verstorbenen Besitzerin gibt, ist seine Zukunft von den Behörden und den Erben abhängig, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Und dadurch ist sein Schicksal nicht nur eine Tragödie, sondern auch eine Mahnung an alle – besonders ältere – Tierhalter. Sie sollten immer für einen Plan B sorgen, denn Jürgen ist kein Einzelfall.


