Osterhase in Not

Der Osterhase funkt SOS: Die kuscheligen Langohren brauchen dringend Hilfe und menschliche Unterstützung.  Immer mehr Kaninchen landeten in den vergangenen Monaten und Jahren in den Tierheimen. In der BDT-Tierherberge Kamp-Lintfort und auf dem Gnadenhof in Weeze ist die Zahl der untergebrachten Kaninchen in dieser Zeit sprunghaft angestiegen und Vermittlungen sind eher schwierig. Es ist nicht ganz klar, was diese Schwemme ausgelöst hat, aber es sieht so aus, als seien Kaninchen die größten Verlierer der Corona-Krise. Während der Corona-Jahre waren sie beliebt als Kuscheltiere und Seelentröster, jetzt in normalen Zeiten sind sie offenbar überflüssig und werden einfach entsorgt und nicht selten ausgesetzt. Zudem werden Kaninchen noch immer zu Ostern verschenkt und sie landen dann nicht selten wenig später in den Tierheimen.

Eine Herausforderung für die Tierheime. Auf dem BDT-Gnadenhof wurde ein großes artgerechtes Außengehege für die Langohren gebaut. Und auch in der Tierherberge Kamp-Lintfort gibt es bereits ein “Hasendorf“. Zusätzlich braucht es jedoch auch Kleingehege zur Unterbringung, denn viele Tiere können nicht sofort in Gruppen integriert werden. Manche müssen in Quarantäne. Um ein gesundes Mittelmaß zu finden, werden kleinere Ausläufe auch im Innenbereich für 2er bis 4er Gruppen geschaffen. Eine weitere Belastung für die Tierheime, die bereits durch zahlreiche abgegebene Hunde und Katzen an die Kapazitätsgrenzen geraten.

Kleintiere wie Hamster, Kaninchen und Meerschweinchen sind offensichtlich die größten Verlierer der Corona-Epidemie. In manchen Tierheimen hat sich die Zahl der abgegebenen Kleintiere seither verdoppelt. Die ehemaligen Besitzer haben sie vermutlich während der Pandemie spontan in Baumärkten und bei Händlern für Tierbedarf gekauft, wo niemand nach den Gründen gefragt hatte. Und irgendwann haben die Menschen dann die Lust am Tier verloren, oder aus den Kindern wurden Teenager mit anderen Interessen.

Die Kuscheltiere, die in den Tierheimen landen, haben noch Glück gehabt. Denn ein Hauskaninchen, das plötzlich auf sich allein gestellt ist, hat nur geringe Chancen zu überleben. Hauskaninchen sind für das Leben in Wald und Wiese nicht gemacht. So etwas haben sie nie gelernt. Sie sind draußen vollkommen hilflos. Es ist ein fast sicheres Todesurteil für die Tiere. Wer also sein Kaninchen „in die Freiheit entlässt“ – bringt es in Wirklichkeit um.

Natürlich werden neue Zuhause für die Kuscheltiere gesucht, die Vermittlung gestaltet sich jedoch oft schwierig. Der BDT vermittelt nicht in Einzel- oder reine Käfighaltung – am liebsten natürlich in Außenhaltung. Die Tiere sind den Kontakt zum Menschen gewöhnt, aber nicht ausgesprochen handzahm, sie werden nur für Routinekontrollen oder medizinische Maßnahmen hochgehoben. Alle Böckchen sind kastriert. Alle Kaninchen sind gegen Myxomatose, sowie RHD 1 + 2 geimpft.

Die ehemaligen Seelentröster freuen sich über jede Unterstützung. Spenden mit dem Kennwort Tierherberge bitte an: Commerzbank, IBAN DE04 3108 0015 0885 0835 01, BIC: DRESDEFF310 oder PayPal: verwaltung@bund-deutscher-tierfreunde.de. Wer ein Tier oder besser ein Pärchen adoptieren möchte, wendet sich bitte an info@bund-deutscher-tierfreunde.de

 

Freigänger-Katzen nach Zeitwechsel am stärksten gefährdet

Am kommenden Sonntag wird wieder an der Uhr gedreht:  Wenn in der Nacht zum Sonntag (29. März 2026) die Uhren eine Stunde vorgestellt werden, sind nicht nur viele Menschen, sondern auch Tiere in den ersten Tagen etwas verwirrt. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen ruft Autofahrer zu mehr Rücksicht und Vorsicht besonders in den Morgenstunden und in der Abenddämmerung auf, da Wildtiere „ihre“ Zeit nicht umstellen und aktiv sind. Haustierhalter bemerken zudem in den ersten Tagen meist etwas irritierte Mitbewohner – ein Mini-Jetlag auf Zeit, der jedoch schnell vergeht.

Wildtieren und streunenden Katzen droht mit Beginn der Sommerzeit die größte Gefahr. Wegen der Umstellung sind in den Morgenstunden zu anderen Zeiten Autos unterwegs, viele Wildtiere – beispielsweise Rehe oder Wildschweine – sind jedoch in der Dämmerung noch auf Nahrungssuche und überqueren dabei nicht selten Landstraßen. Die Folge sind vermehrte Wildunfälle.

Katzen scheint die Umstellung nicht wirklich zu irritieren, auch wenn sie sie über ihre innere Uhr wahrnehmen und sich die Fresszeiten ändern, so der Bund Deutscher Tierfreunde.  Bei Freigängern sollte man jedoch daran denken, dass in den frühen Morgenstunden und in der Dämmerung am Abend mehr Autos unterwegs sind. Viele Freigängerkatzen schätzen gerade diese Zeit für einen ungestörten Ausflug durch ihr Revier. Nun ist es jedoch mit der Ruhe besonders in der Abenddämmerung vorbei. Auch streunende Katzen sind während der Dämmerung vermehrt unterwegs.

Hundehalter bemerken zudem in den ersten Tagen meist etwas verstörte Mitbewohner, da sie an „ihre“ festen Fresszeiten gewöhnt sind. Sie verstehen in den ersten Tagen den neuen Rhythmus nicht. Zumeist ist der Spuk nach zwei oder drei Tagen wieder vorbei und die Tiere haben sich umgestellt.  Insgesamt reagieren Haustiere gelassen auf die Umstellung, lediglich die oft etwas durcheinander geratenen Frauchen und Herrchen können sie irritieren.

Nutztiere wie beispielsweise Kühe „leiden“ in den ersten Tagen offenbar tatsächlich unter dem neuen Tagesablauf. Kühe geben nach den Erfahrungen vieler Landwirte zunächst nach der Umstellung weniger Milch. Nach etwa einer Woche haben sich Kühe meist ebenfalls umgestellt.

Gefährlicher Trend: Warum Hund und Katze nicht fasten sollten

Viele Menschen nutzen die Fastenzeit bis Ostern, um auf Süßigkeiten, Alkohol oder andere Leckereinen zu verzichten. Auch strenges Fasten mit Essensverzicht hat bei Menschen schon seit Jahrhunderten Tradition. Bei manchen Tierhaltern zeigt sich solch ein Fasten-Trend für ihre vierbeinigen Lieblinge ebenfalls. Der Bund deutscher Tierfreunde warnt eindringlich vor den Risiken für die Gesundheit der Tiere. Bekommen Hunde und Katzen zu selten Nahrung, kann dies dazu führen, dass ihr Magen übersäuert. Viele Tiere müssten sich dann sogar übergeben. Bei Haustieren sollte also Fasten mit Bedacht und am besten nur nach Rücksprache mit dem Tierarzt durchgeführt werden.

Wenn Hunde an Magen-Darm-Problemen leiden, ist das Fasten für einen Tag eigentlich kein Problem, bei Katzen kann der Verzicht auf Nahrung tödlich sein. Längeres Fasten mit Verzicht auf Nahrung sollte bei Haustieren auf keinen Fall angewendet werden. Hingegen ist die Nahrungseinschränkung bei übergewichtigen Tieren schon sinnvoll – wenn das Übergewicht tatsächlich an der Ernährung liegt. Zumeist sind jedoch Leckereien und fehlende Bewegung dafür verantwortlich. Tierfreunde sollten sich vor dem Fasten ihres Haustieres in jedem Fall mit dem Tierarzt absprechen.

Ein häufiges Argument von fastenwillligen Tierhaltern: Fastenphasen entsprächen der „natürlichen“ Ernährung von Hunden und Katzen. Die wilden Vorfahren unserer Haustiere hätten schließlich auch längere Zeiträume ohne Futter überbrückt, bis sie ihre nächste Beute erlegten. Unsere Hunde und Katzen haben aber längst einen anderen Stoffwechsel entwickelt, so der Bund deutscher Tierfreunde. So ist es bisher ernährungswissenschaftlich bei Haustieren nicht belegt, dass Fasten einen reinigenden Effekt auf den Darm hat.

Stattdessen kann der Nahrungsentzug zu einer Übersäuerung des Magens führen und somit gesundheitliche Gefahren für unsere Tiere bedeuten. Unsere domestizierten Haustiere haben darüber hinaus mittlerweile einen anderen Stoffwechsel als Wildtiere und selbst Wölfe legen nur unfreiwillig mal einen Fastentag ein. Bei ausreichendem Nahrungsangebot fressen auch sie täglich.

Lediglich wenn Hunde oder Katzen Magen-Darm-Beschwerden haben, zum Beispiel infolge eines Infektes, oder weil sie etwas Falsche gefressen haben, kann eine 24-stündige Nulldiät notwendig sein. Im Falle von Übergewicht, sollten Halter sich mit ihrem Tierarzt absprechen. Dieser kann einen Ernährungsplan entwickeln und Diätfutter empfehlen, welches keine Gefahr für die Gesundheit der Fellfreunde darstellt.

Wer seine Tiere also gesund ernähren will, sollte eine regelmäßige Gabe von hochwertigem Futter dem Fasten vorziehen, da dieses keine nachgewiesenen Vorteile mit sich bringt und den Tieren unter Umständen sogar schaden kann.

(www.Bund-Deutscher-Tierfreunde.de)

Nach der Kältewelle kommt die Erkältungswelle auch für Haustiere

Nach der Kältewelle rollt nun die Erkältungswelle über das Land – nicht nur wir Menschen, sondern auch unsere Haustiere sind betroffen.  Die Grippe- und Erkältungszeit geht auch an unseren Haustieren nicht spurlos vorbei. Wenn die vierbeinigen Hausbewohner – egal ob Hund oder Katze – den Fressnapf unbeachtet lassen und matt und abgeschlagen wirken, dann hat sie wahrscheinlich eine Grippe erwischt, so der Bund Deutscher Tierfreunde e.V.  Auch ein Schnupfen macht sich zunächst meisten mit Appetitlosigkeit begleitet vom Niesen bemerkbar. In den meisten Fällen besteht kein Grund zur Panik. Ruhe und viel Trinken sind die beste Medizin. Die meisten Haustiere werden mit einer Erkältung selber fertig.

Auf keinen Fall sollten „menschliche“ Arzneimittel eingesetzt werden. Viele Substanzen darin können auch in kleinen Mengen für Haustiere gefährlich und sogar tödlich sein, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Dies gilt auch für eigentlich als „harmlos“ geltende Medikamente wie beispielsweise Nasentropfen oder Tabletten. Medikamente sollten ausschließlich vom Tierarzt verschrieben werden, denn gerade bei Tieren kommt es auf die Dosierung an. Mit Rotlicht kann der Heilungsprozess gefördert werden, doch sollte das Tier mindestens 50 Zentimeter bis einen Meter Abstand zur Lampe haben und nicht allein gelassen werden.

Als Vorsichtsmaßnahme empfehlen die Tierschützer vom Bund Deutscher Tierfreunde die kleinen Lieblinge nach dem Gassigehen oder dem Ausflug nach draußen bei Kälte oder Regen trocken zu reiben. Erkrankte Hunde sollten natürlich trotzdem weiter Gassi gehen. Allerdings sollten die Hundehalter die Wege verkürzen, zügig laufen und bei schlechtem Wetter nicht ständig stehen bleiben.

Und sollten Herrchen oder Frauchen erkrankt sein, sollten sie – auch wenn´s schwer fällt – die allzu große Nähe des Lieblings meiden. Auch Hunde oder Katzen können sich unter Umständen anstecken – besonders alte oder geschwächte Tiere. Allerdings kommt dies sehr selten vor. Es heißt also vorsichtshalber: Enges Kuscheln verboten – für ein paar Tage.

Macht sich bei den Haustieren Fieber bemerkbar oder hält die Erschöpfung an und das Fressen wird verweigert, hilft nur noch der Gang zum Tierarzt. Grundsätzlich sollte nicht zu lange gewartet werden, denn – so der Bund Deutscher Tierfreunde – beispielsweise der weit verbreitete Satz von der feuchten Nase beim Hund, die auf einen gesunden Hund hinweise, ist ein Irrglaube.

Auch reine Wohnungstiere sind vor Erkältungen nicht geschützt. Trockene Heizungsluft reizt nicht nur bei Menschen die Schleimhäute, auch Haustiere können darunter leiden und sich erkälten. Bei Haustieren sollte deshalb besonders auf die Raumluft geachtet werden.  In trockenen und heißen Wohnungen haben Bakterien und Viren es leicht sich auszubreiten. Trocknen die Schleimhäute der Tiere aus, werden sie anfälliger für Krankheiten. Außerdem sollte Zugluft auf jeden Fall verhindert werden. Besonders Kleintiere wie Vögel und Hasen sind sehr empfindlich. Wird mit der Behandlung einer ernsthaften Erkrankung zu lange gewartet, können die Tiere sogar daran sterben

Haustiere bei Eiseskälte und Schnee schützen

Der Winter hat große Teile Deutschlands in den nächsten Tagen fest im Griff: Schnee und Eiseskälte fast überall in Europa. Nicht nur wir Menschen müssen uns jetzt schützen, auch unsere Haustiere brauchen besondere Vorsichtsmaßnahmen. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. hat die wichtigsten Tipps für Hunde, Katzen & Co zusammengestellt. Ausgedehnte Spaziergänge beispielsweise sollten mit Hunden in der Kälte und im eisigen Schnee abgekürzt werden – und auf jeden Fall sollte der Hund immer in Bewegung bleiben, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Wenn ein Hund zittert oder die Rute einzieht, sollte er schnell zurück ins Warme.

 

Hunde haben Schnee grundsätzlich zum Fressen gerne. Der Bund Deutscher Tierfreunde rät deshalb auch bei Schneespaziergängen zur Vorsicht, denn auch der schönste Schnee kann für Hunde gefährlich werden. Ein paar Flocken verträgt jeder Hund, aber wenn es zu viel wird, kann es gesundheitliche Probleme geben, so der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen. Eiskalter Schnee reizt sowohl den Rachenraum des Tieres als auch den Magen. Die angegriffene Schleimhaut ist dann ein idealer Nährboden für Bakterien, die im Schnee oder Eiswasser enthalten sind. Schnee ist oft eine richtige Brutstätte für Keime.  Die eisige Kälte und die möglicherweise im Schnee enthaltenen Erreger, Schadstoffe oder Streusalz können zu Erbrechen, Durchfällen, bis hin zu Magen- und Darmentzündungen führen, so der Bund Deutscher Tierfreunde.

 

«Winterkleidung» wie Mäntel oder Hundeschuhe sind bei gesunden Tieren zumeist unnötig. Als Wärmeschutz reicht das Fell normalerweise aus. Für alte oder kranke Tiere und Rassen mit extrem kurzem Fell kann ein Hundemantel jedoch nützlich sein. Ebenso unter Umständen Hundeschuhe, die Tiere mit weichen oder rissigen Ballen vor allzu scharfkantigem Eis und Streusalz schützen. Empfindliche Pfoten können auch mit Vaseline geschützt werden, da sonst das Salz Schmerzen verursachen kann. Nach dem Spaziergang sollten Salz und Eisklumpen immer mit lauwarmem Wasser abgespült werden. Dann steht dem Hundeausflug in den Schnee nichts im Wege, betont der Bund Deutscher Tierfreunde.

 

Hunde sollten bei Eiseskälte nicht im Auto bleiben. Wenn bei sommerlichen Temperaturen im stickigen Auto der Hitzetod droht, können zurückgelassene Hunde jeder Größe und Rasse bei frostiger Kälte eine Unterkühlung erleiden, die zu einem Notfall führen kann. Auch das dichteste, längste Fell sowie die Größe sind keinesfalls Garanten für eine konstante, unbedenkliche Körpertemperatur bei winterlichen Temperaturen im Auto: Unabhängig von Rasse und Größe sind wartende und frierende Fellnasen nicht vor drohender Unterkühlung gefeit. Kleinere Hunde kühlen dabei schneller aus als größere. Auch gesundheitlich angeschlagene, alte, sehr junge, dünnfellige sowie schmächtige Tiere sind meist besonders kälteanfällig. Sinkt die Temperatur eines Hundes auf weniger als 37,7°C, ist er in den meisten Fällen schon unterkühlt. Ab einer Körpertemperatur von unter 33°C es droht akute Lebensgefahr.

 

Katzen sind eher „Wintermuffel“ und wählerisch. Sie wissen selbst ganz genau, was ihnen gut tut – deshalb sollten sie selbst entscheiden, ob sie ins Freie gehen wollen oder lieber im Haus bleiben. Wenn sie wirklich hinausgehen wollen, sollten sie jederzeit eine Rückkehrmöglichkeit haben, so der Bund Deutscher Tierfreunde.  Denn nichts liebt eine Katze mehr, als sich im Warmen gemütlich einzukuscheln und zu schnurren.

 

Für die beliebten Meerschweinchen gilt, sie können normalerweise in Außengehegen überwintern, wenn der Stall beispielsweise mit Styropor isoliert und mit Stroh ausgepolstert wird. Bei extremer Kälter sollte das Gehege zudem mit Wolldecken verhangen werden. Zugluft und Nässe dagegen sind für Meerschweinchen Gift, deshalb muss ihr Einstreu oft gewechselt werden. Da die Tiere einen höheren Kalorienbedarf im Winter haben als zu anderen Jahreszeiten, sollte zusätzliches Trockenfutter und Vitamin C gegeben werden.

Kein Herz für Tiere

Die Wirtschaftskrise ist unübersehbar und trifft auch die Tierheime in Deutschland. Nahezu alle deutschen Tierheime berichten über steigende Kosten und sinkende Einnahmen. Der Tierschutz kämpft. Auch die BDT-Tierherberge in Kamp-Lintfort ist davon betroffen. Doch macht zusätzlich die Stadtverwaltung den Tierschützern das Leben schwer, so der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. als gemeinnütziger Träger.

Ohne Vorwarnung hat die Stadt Kamp-Lintfort die Pachtgebühren für das Tierheimgelände angehoben – auch teilweise rückwirkend. Rund zehn Prozent mehr sollen die Tierschützer bezahlen. Diese legale Erhöhung trifft den Tierschutz in einem mehr als ungünstigen Moment. Der Bau des neuen Tierschutzhauses ist gerade abgeschlossen und die finanziellen Belastungen waren durch die Krise am Bau höher als geplant. Nun kommt noch die Erhöhung der Pachtgebühr hinzu, so der Bund Deutscher Tierfreunde.

Gleichzeitig wird an dem neuen Containerdorf direkt neben dem Tierheim weiter gebaut. Hatten die Tierschützer damals vom Bauprojekt direkt neben dem neuen Tierschutzhaus zunächst nur aus den Medien erfahren, so blieben alle späteren Proteste ungehört. Die Stadt beharrte auf dem Bauprojekt. Nun stehen die Container direkt an der Grundstücksgrenze.  Unverständlich, da doch gleichzeitig die Zahl der Flüchtlinge rückläufig ist. Die Fakten: Im Jahr 2023 stellten noch 330.000 Menschen einen Asylantrag, im Jahr 2024 sank die Zahl auf 230.000. Und sie sinkt weiter. In den ersten zehn Monaten dieses Jahres zählte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 97.000 Erstanträge. Das ist ein deutlicher Rückgang, der in den Städten und Gemeinden spürbar wird.

Jede fünfte Kommune hat bei einer bundesweiten Umfrage sogar angegeben, dass sie gar keine größeren Schwierigkeiten mehr hat, Flüchtlinge unterzubringen. Mehr als die Hälfte der NRW-Kommunen meldete, dass sich die Unterbringungssituation im vergangenen Jahr verbessert habe. 35,2 Prozent sehen keine Veränderung, 8,5 Prozent eine Verschlechterung. Andere Bundesländer wie etwa Bayern haben bereits die Schließung von Asylunterkünften angekündigt. In Kamp-Lintfort scheint der Trend nicht angekommen zu sein. Eine unsichere Lage für die Tierherberge.

Eine weitere große Belastung sind die gestiegenen Kosten der tiermedizinischen Versorgung der Tiere, so der Bund Deutscher Tierfreunde . Das spielt nicht nur eine direkte Rolle bei den Unterhaltskosten, sondern sorgt zusätzlich zu Druck durch Tierhalter, die sich die Behandlung ihrer Haustiere nicht mehr leisten können. Teilweise mit falschen Angaben werden kranke Haustiere in der Tierherberge abgegeben. Und dann bleiben die Tierarztkosten beim Verein.

Seit Oktober 2021 haben sich die Tierarztkosten der wichtigsten Behandlungen teilweise verdoppelt. Einige davon sind sogar um 163 % teurer geworden, berichten Tierärzte. Eine Behandlung, die noch vor wenigen Jahren gerade mal 50 € gekostet hat, kostet heute weit über 100€. Für eine Operation, die im Jahr 2020 noch bei 685€ lag, werden heute mehr als 1.200€ fällig. Ein Kostendruck, der manche Tierhalter zwingt, ihre geliebten Haustiere in den Tierschutz abzuschieben, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Eine Katastrophe.

Natürlich gibt es noch die anderen Belastungen: Gestiegene Energiekosten, höhere Personalkosten und aufgestockte Kosten für die Ernährung. Das Alles bei gleichzeitig sinkenden Einnahmen durch Spenden oder Mitgliedschaften. Die Wirtschaftskrise trifft die Tierheime und die Tierherberge voll, betont der Bund Deutscher Tierfreunde. Eine kaum bewältigbare Lage.

An der Kostenschraube lässt sich bei allen Sparmaßnahmen kaum schrauben. Also bleibt nur die immer wiederkehrende Bitte um Hilfe und Unterstützung. Die Tiere brauchen uns Menschen und ihre Hilfe.

Jede Spende, jeder Euro zählt:

Bund Deutscher Tierfreunde e.V.

Volksbank Niederrhein

IBAN  DE44 3546 1106 0128 7840 20

PayPal           verwaltung@bund-deutscher-tierfreunde.de

Katzen können sich mit dem Vogelgrippe-Erreger infizieren

Die Vogelgrippe hat sich in diesem Jahr früher und heftiger als in Vorjahren  ausgebreitet. Bereits rund eine Million Tiere mussten in den Geflügelbetrieben daraufhin getötet werden und noch ist die Gefahr nicht gebannt. Auch Haustierhalter sollten angesichts der Vogelgrippe, auch Geflügelpest genannt, einige Vorsichtsmaßnahmen beachten, da in der Vergangenheit auch Katzen Opfer der Infektion geworden sind, so der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. (BDT) mit Sitz in Kamp-Lintfort.

Katzen gelten als zumindest „empfänglich“ für eine Infektion. Auf BDT-Anfrage betonte das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), dass Katzen sich „durch das Fressen infizierter Vögel anstecken, schwer erkranken und versterben“ können. „Bei Freigängern mit grippeartigen Symptomen, insbesondere wenn sie sich in von Geflügelpest bei Wildvögeln betroffenen Gebieten aufhalten, sollte differenzialdiagnostisch auch eine mögliche Infektion untersucht werden“, so die Sprecherin des Instituts, Elke Reinking, gegenüber dem Bund Deutscher Tierfreunde. Sie beruhigte jedoch, da bisher in Deutschland für das seit Anfang September laufende Seuchengeschehen keine Infektionsfälle bei Katzen bekannt seien.

Für Hundehalter ist die Situation weniger bedrohlich. „Hunde infizieren sich nur schwer, sollten in Gebieten mit Fällen bei Wildvögeln aber an der Leine ausgeführt werden, um die Vögel nicht aufzuschrecken oder infizierte Kadaver weiter zu verschleppen“, so das Institut. Der Bund deutscher Tierfreunde empfiehlt besorgten Katzenhaltern, ihre Tiere möglichst wenig aus dem Haus zu lassen und nicht in Kontakt mit Wildvögeln und Wildtieren zu bringen. Hat die Katze Auslauf auf dem Balkon, könnte der Boden vorher desinfiziert werden. Eine weitere Empfehlung aus dem in früheren Jahren besonders betroffenen Polen lautet: Schuhe, die außer Haus getragen wurden, außerhalb der Reichweite von Katzen aufzubewahren.

Bislang gab es nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO in der Vergangenheit keine Berichte, wonach Menschen, sich infiziert haben könnten. Das Risiko einer solchen Ansteckung werde für die Allgemeinbevölkerung als gering und für Katzenbesitzer sowie für Menschen, die beispielsweise als Tierärzte oder in Tierheimen beruflich mit den infizierten Katzen zu tun hätten, als gering bis mäßig eingeschätzt. Es gibt bisher keine Hinweise auf eine Übertragung von Katze zu Katze oder Katze zu Mensch.

Aufgrund des aktuellen Ausbruchs der Geflügelpest wurde in einigen Bundesländern oder in Landesteilen die Stallpflicht für Geflügel eingeführt. Diese betrifft Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse. Die Tiere dürfen nur in geschlossenen Ställen oder entsprechend gesicherten Vorrichtungen gehalten werden. Von dieser Stallpflicht sind auch Tiere in Hobbyhaltungen betroffen, so der Hinweis des Bundes Deutscher Tierfreunde. Bei Verstößen drohen Bußgelder.

 

Geflügelpest trifft auch BDT-Gnadenhof in Weeze

Die Geflügelpest hat auch die Region rund um den BDT-Gnadenhof in Weeze am Niederrhein heimgesucht und zu Konsequenzen geführt: Das gesamte Federvieh musste in Ställen untergebracht werden. Die von den Behörden angeordnete Aufstallungspflicht wegen der Vogelgrippe gilt für alle Geflügelhalter und damit natürlich auch für Tierheime und Gnadenhöfe, so der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. . Leider sind die eigentlichen Geflügelgehege auf dem Gnadenhof nicht für eine dauerhafte, geschlossene Haltung ausgelegt. Deshalb mussten alle Tiere – Enten, Hühner und Gänse – eingefangen und in den normalen Stalltrakt gebracht werden, wo sie nun vorübergehend in ehemaligen Pferdeboxen wohnen.

Ein Provisorium auf Zeit. Doch das BDT-Team hat sich vorgenommen, aus der Not eine Tugend zu machen. Wann wäre die Gelegenheit besser als jetzt, um das alte, marode und in die Jahre gekommene leere Gehege zu erneuern? Deshalb soll das Gehege nun von Grund auf saniert werden: Die Ställe sind morsch, die Dächer undicht, die Hütten sinken ab und verziehen sich und das schützende Netz weist an manchen Stellen erhebliche Mängel auf, betont der  Bund Deutscher Tierfreunde.

Da die Tiere gerade «außer Haus» sind, kann gleichzeitig an allen Ecken und Enden mit der Arbeit begonnen werden.  Umfangreiche Sanierungsarbeiten sind geplant: Der Boden muss komplett umgegraben und neu vorbereitet werden. Der Ausgrab- bzw. Eingrabschutz muss erneuert werden. Neue Ställe, Hütten, Versteckmöglichkeiten, Zäune und zu guter Letzt ein neues Netz, um die Tiere vor Wildtieren zu schützen, werden gebraucht, so der Bund Deutscher Tierfreunde.

Natürlich ist jede Unterstützung willkommen, denn das Projekt wird zu zusätzlichen finanziellen Belastungen führen. Wer das Federvieh mit einer Spende unterstützen möchte, kann dies sehr gerne tun unter dem

Kennwort «Geflügelgehege Gnadenhof Weeze»

Bund Deutscher Tierfreunde e.V.

Volksbank Niederrhein

IBAN    DE44 3546 1106 0128 7840 20

PayPal verwaltung@bund-deutscher-tierfreunde.de

Die Tiere freuen sich über jede Unterstützung.

Tiere gewöhnen sich trotz Mini-Jetlag schnell an die Winterzeit

Es ist wieder so weit:  Die Zeitumstellung am letzten Sonntag im Oktober (am kommenden Sonntag, 26. Oktober 2025) wirbelt nicht nur manche Menschen, sondern auch einige sensible Tiere durcheinander. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen rief besonders Autofahrer zu mehr Vorsicht in den Morgenstunden auf, da Wildtiere „ihre“ Zeit nicht umstellen, sondern auf den aktuellen jeweiligen Sonnenstand reagieren. Da die Uhren in der Nacht um eine Stunde zurückgedreht werden, fällt der Berufsverkehr jetzt oft in die Dämmerung und besondere Aufmerksamkeit ist deshalb geboten.

Hunde und Katzen sind Gewohnheitstiere und deshalb kann ihr Rhythmus durch die Zeitumstellung schnell ein wenig aus dem Tritt geraten. Gibt es nach der Zeitumstellung plötzlich eine Stunde Zeitverschiebung, dann reagieren sie manchmal ungehalten. Hunde beispielsweise sind zumeist an „ihre“ festen Fresszeiten gewöhnt, sie verstehen in den ersten Tagen den neuen Rhythmus nicht. Zumeist ist der Spuk nach zwei oder drei Tagen wieder vorbei und die Tiere haben sich umgestellt. Katzen scheint äußerlich die Umstellung nichts auszumachen, auch wenn sie dies über ihre innere Uhr wahrnehmen und sich die Fresszeiten ändern, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Umso wichtiger ist es in dieser Zeit, feste Rituale beizubehalten und zu pflegen. Die abendliche Kuschelzeit oder das tägliche Spiel sollten möglichst nicht ausfallen. Diese Konstanten geben der Katze Sicherheit und bieten Orientierung. Auch vertraute Schlafplätze, Verstecke und das Lieblingsspielzeug sollten dem Tier wie gewohnt zur Verfügung stehen. Insgesamt reagieren Haustiere gelassen auf die Umstellung, lediglich die oft etwas durcheinander geratenen Frauchen und Herrchen können sie irritieren.

Viele Wildtiere – beispielsweise Rehe oder Wildschweine – sind in der Dämmerung auf Nahrungssuche und überqueren dabei nicht selten Landstraßen. Die Folge sind vermehrte Wildunfälle. Autofahrer sollten deshalb besonders vorsichtig und langsam fahren. Steht ein Tier am Straßenrand oder läuft auf die Fahrbahn, sollten Autofahrer abblenden, hupen und langsam abbremsen.

Nutztiere wie beispielsweise Kühe „leiden“ in den ersten Tagen offenbar tatsächlich unter dem neuen Tagesablauf. Viele Landwirte stellen deshalb schon im Vorfeld die Melkzeiten langsam um und passen die Tiere so dem neuen Zeitverlauf langsam an. Kühe geben nach den Erfahrungen vieler Landwirte sonst zunächst nach der Umstellung weniger Milch. Nach etwa einer Woche haben sich Kühe meist ebenfalls umgestellt. Zootiere dagegen scheinen völlig unbeeindruckt von der Zeitumstellung zu sein.

 

Hunde sind die idealen Sportpartner

Der Urlaub ist vorbei und viele Menschen wollen jetzt ihre Fitness in den Winter retten.  Dabei sind Hunde die idealen Trainingspartner – bei jedem Wetter. Jetzt bei unserem spätsommerlichen Herbst helfen sie den Menschen die Fitness für die kalte Jahreszeit zu erhalten und wenn es stürmt und regnet halten die vierbeinigen Trainer das menschliche Immunsystem gesund. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. (BDT) mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen rät deshalb: Wer regelmäßig bei jedem Wetter trainiert, stärkt seine eigene Gesundheit und auch die seines vierbeinigen Begleiters.

Im Allgemeinen ist Sport mit jedem Hund möglich, doch sollte natürlich das Alter und der Gesundheitszustand des Tieres berücksichtigt werden. Spaziergänge mit leichten Übungen sind schon im Welpenalter empfehlenswert. Richtiges Joggen sollte mit Hunden aber erst ab einem Alter von ein oder zwei Jahren erfolgen. Auch sollten stark übergewichtige Hunde nicht zu lange Strecken laufen – der Gesamtzustand des vierbeinigen Begleiters sollte also immer beachtet werden. Grundsätzlich sind alle Ausdauersportarten gut für den Sport mit Hund geeignet – ob Joggen, Rad fahren oder auch Schwimmen. Bei Sport mit Hund werden Mensch und Tier gleichermaßen trainiert, so der Bund Deutscher Tierfreunde.

Wie stark der Gesundheitseffekt für den Menschen ist, haben Forscher der University of East Anglia ermittelt. Das Ergebnis: Selbst bei schlechtestem Wetter waren die Hundebesitzer durchschnittlich aktiver als die Nicht-Hundebesitzer an den schönsten Tagen. Im Durchschnitt bewegten sich die Hundebesitzer täglich 30 Minuten mehr als die hundelosen Teilnehmer der Studie. «Wir waren erstaunt, dass die Menschen, die mit Hunden spazieren gegangen sind, an den dunkelsten und verregneten Tagen im Durchschnitt länger körperlich aktiv waren und weniger Zeit mit Herumsitzen verbrachten als die Menschen ohne Hunde an den wärmsten und sonnigsten Tagen», heißt es in der Studie.

Wer selbst keinen Hund hat, aber gerne Gassi gehen würde, kann sich bei fast allen lokalen Tierschutzvereinen und Tierheimen wie der BDT-Tierherberge in Kamp-Lintfort melden. Dort warten viele abgeschobene Hunde auf freundliche Spaziergänger, die mit ihnen Freude haben wollen. Und vielleicht entsteht so eine Tierliebe fürs Leben, so der Bund Deutscher Tierfreunde.