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Coronavirus zwingt Tierheime in die Knie

Das Coronavirus hat jetzt auch drastische Auswirkungen auf viele Tierheime in Deutschland. Zum Schutz der Mitarbeiter, die die Versorgung der Tiere sicherstellen, werden die Tore der Tierherberge vom Bund Deutscher Tierfreunde  in Kamp-Lintfort sowie weiterer Tierheime für Besucher vorübergehend geschlossen. Wie der Bund Deutscher Tierfreunde am Sonntag mitteilte, wird die Maßnahme zum Schutz der Mitarbeiter und um die Pflege der Schützlinge sowie die Fundtierbetreuung weiter wie gewohnt gewährleisten zu können ergriffen. Die Schließung gilt ab sofort und zunächst auf unbestimmte Zeit.

Mit der Besuchersperre sollen die Tierpflegerinnen und -pfleger vor einer nicht auszuschließenden Ansteckung mit dem Virus durch Besucher oder Besuchergruppen geschützt werden, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Sollte auch nur ein Mitarbeiter erkranken, müssten auch die Kolleginnen in Quarantäne. Dann wäre die Versorgung der zahlreichen Tiere nicht mehr gewährleistet. Auch andere Tierheime ergriffen ähnliche Maßnahmen. Der Tierschutzverein in Bochum Tiere in Not e.V. etwa schloss die Tore ab sofort bis vorerst 19. April für Besucher.

Natürlich halten alle Tierheime einen Notdienst für Fragen oder Notfälle offen. Die Tierherberge vom Bund Deutscher Tierfreunde  in Kamp-Lintfort ist im Notfall telefonisch ( 02842- 9283213 ) erreichbar oder per Mail ( [email protected]).

Und noch ein Hinweis: Haustiere können das Coronavirus NICHT übertragen, es bestünde daher keine Gefahr, dass man sich über einen Hund oder eine Katze anstecken könne, heißt es von Seiten der Weltgesundheitsorganisation WHO. Das sei derzeit der Stand aus wissenschaftlicher Sicht. Eine Infografik der WHO gibt Auskunft darüber, dass Haustiere wie Hunde oder Katzen nicht mit dem Coronavirus infiziert werden können. Es sei aber dennoch eine gute Idee, sich nach dem Kontakt mit Tieren immer die Hände zu waschen. Das schütze vor einer Vielzahl an Bakterien im Allgemeinen.
Auch das Institut für Virologie der Vetmeduni Wien hält fest, dass keine besonderen Schutzmaßnahmen für Haustiere notwendig seien.

 

Quelle: Bund Deutscher Tierfreunde e.V.

Bund Deutscher Tierfreunde e.V. verzichtet auf Tiervermittlung in der Weihnachtszeit

Das Motto vor Weihnachten heißt: Erst denken, dann schenken und dies gilt besonders für Haustiere. Tiere sind keine geeigneten Weihnachtsgeschenke – das hat sich inzwischen zumeist rumgesprochen. Um diesen positiven Trend zu verstärken, verzichtet der überregionale Tierschutzverein Bund Deutscher Tierfreunde e.V. (BDT) in seinen Tierherbergen wieder auf alle Tiervermittlungen zur Festtagszeit. «Wir stoppen die Abgabe am Donnerstag (19. Dezember) bis ins neue Jahr. Denn wie viele andere möchten auch wir vermeiden, dass Tiere als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum landen. Das ist für Hunde, Katzen, Meerschweinchen und die anderen Kleintiere einfach besser», betont die Leiterin der BDT-Tierherbergen Beate Mühlenberg.

Zehntausende Tiere werden in jedem Jahr in Deutschland ausgesetzt und abgeschoben. Viele davon waren nach Erfahrungen von Tierschützern vorher ein Mal Glanzlichter unter dem Weihnachtsbaum. Deshalb warnt der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. in Kamp-Lintfort vor dem Kauf von Tieren als Weihnachtsüberraschung: «Tiere sind besonders als Last-Minute-Geschenke völlig ungeeignet». Wer sich wirklich für ein Haustier interessiert hat auch Geduld und das Verantwortungsbewusstsein zu warten.

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. weist auf die Katastrophen-Spirale beim Geschenk Tier hin: Unbedacht gekauft und verschenkt und dann ungeliebt abgeschoben – so das schreckliche Schicksal der Tiere. Ein Tier bedeutet viel Freude und Spaß, aber auch viel Verantwortung. Deshalb sollten vor dem Kauf eines Haustiers einige wichtige Fragen geklärt sein. Hier die Ratschläge des Bundes Deutscher Tierfreunde: Wer trägt die Verantwortung? Wollen wirklich alle Familienmitglieder ein Tier? Darf ich in meiner Wohnung überhaupt ein Tier halten (Was sagt der Mietvertrag?)? Sind meine Lebensumstände für Tiere geeignet? Sind die Kosten, die ein Tier verursacht, auf Dauer zu bezahlen?

Besonders wichtig nach Auffassung der Tierschützer vom Bund Deutscher Tierfreunde: Kein unüberlegtes Handeln. Und wer wirklich ein Tier haben möchte, sollte sich nach den Feiertagen in einem der Tierheime, beispielsweise beim Bund Deutscher Tierfreunde, umsehen. Dort warten Zehntausende Hunde, Katzen und andere Tiere auf ein neues Heim. Mehr Informationen über das Thema und Tiere, die ein Zuhause suchen, finden Sie im Internet unter www.Bund-Deutscher-Tierfreunde.de

Quelle: Bund Deutscher Tierfreunde e.V.

Zeitumstellung irritiert auch Tiere

Alle Jahre wieder irritiert die Zeitumstellung (am kommenden Sonntag 27. Oktober 2019) nicht nur manche Menschen, sondern auch einige Tiere. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen rief besonders Autofahrer zu mehr Vorsicht in den Morgenstunden auf, da Wildtiere „ihre“ Zeit nicht umstellen, sondern auf den Sonnenstand reagieren. Da die Uhren um eine Stunde zurückgedreht werden, fällt der Berufsverkehr jetzt in die Dämmerung und besondere Aufmerksamkeit ist deshalb geboten. Das gilt besonders am Abend, denn nun wird es wieder früher am Tage dunkel.
Die meisten Haustiere reagieren relaxt auf die einstündige Zeitverschiebung. Doch auch manche Haustiere haben mit der Zeitumstellung zu kämpfen. Gerade Hunde und Katzen sind Gewohnheitstiere und deshalb kann ihr Rhythmus durch die Zeitumstellung schnell durcheinander geraten. Gibt es nach der Zeitumstellung plötzlich eine Stunde später Fressen, dann reagieren sie manchmal ungehalten. Hunde beispielsweise sind zumeist an „ihre“ festen Fresszeiten gewöhnt, sie verstehen in den ersten Tagen den neuen Rhythmus nicht. Zumeist ist der Spuk nach zwei oder drei Tagen wieder vorbei und die Tiere haben sich umgestellt. Katzen scheint äußerlich die Umstellung nichts aus zu machen, auch wenn sie dies über ihre innere Uhr wahrnehmen und sich die Fresszeiten ändern, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Bei Freigängern sollte man jedoch daran denken, dass in den frühen Morgenstunden und in der Dämmerung mehr Autos unterwegs sind. Viele Freigängerkatzen schätzen gerade diese Zeit für einen ungestörten Ausflug durch ihr Revier. Nun ist es jedoch mit der Ruhe vorbei. Insgesamt reagieren Haustiere gelassen auf die Umstellung, lediglich die oft etwas durcheinander geratenen Frauchen und Herrchen können sie irritieren.
Viele Wildtiere – beispielsweise Rehe oder Wildschweine – sind in der Dämmerung auf Nahrungssuche und überqueren dabei nicht selten Landstraßen. Die Folge sind vermehrte Wildunfälle. Autofahrer sollten deshalb besonders vorsichtig und langsam fahren. Steht ein Tier am Straßenrand oder läuft auf die Fahrbahn, sollten Autofahrer abblenden, hupen und bremsen.
Nutztiere wie beispielsweise Kühe „leiden“ in den ersten Tagen offenbar tatsächlich unter dem neuen Tagesablauf. Viele Landwirte stellen deshalb schon im Vorfeld die Melkzeiten langsam um und passen die Tiere so dem neuen Zeitverlauf langsam an. Kühe geben nach den Erfahrungen vieler Landwirte sonst zunächst nach der Umstellung weniger Milch. Nach etwa einer Woche haben sich Kühe meist ebenfalls umgestellt. Zootiere dagegen scheinen völlig unbeeindruckt von der Zeitumstellung zu sein.

Sommerliche Risiken für Haustiere

Die Sommerzeit birgt für Haustiere zusätzliche Risiken, da simple Gewohnheiten schnell zu Todesfallen werden können. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. warnte deshalb davor, dass offene Fenster, Balkone und ungeschützte Schwimmbecken für die vierbeinigen Hausgenossen leicht zu tödlichen Gefahren werden können. Fast täglich müssen in den Tierarztpraxen Haustieren nach Stürzen und Unfällen behandelt werden. Auch die Zahl der entlaufenen Haustieren steigt im Sommer rapide.

Bund Deutscher Tierfreunde konnte Spur des Fundtieres verfolgen

Für neugierige Katzen sind Fenster Anziehungspunkte. In der Kalten Jahreszeit sind sie meist geschlossen, jetzt stehen sie jedoch oft offen. Schon ein vorbei fliegender Vogel kann jedoch ihren Jagdtrieb wecken. Eine zu schnelle Bewegung, ein instinktiver Sprung und sie stürzen ab. Für ungeschützte Balkone gilt das gleiche. Schwere Brüche und innere Verletzungen sind oft die Folge. Der Bund Deutscher Tierfreunde rät deshalb, Fenster und Balkone mit Netzen „tiersicher“ zu machen. Im Handel gibt es spezielle Katzennetze. Auch gekippte Fenster sind eine Todesfalle. Katzen können leicht bei einem Sprung oder einer Kletterpartie in den offenen Spalt rutschen. Sie werden dann innerhalb kurzer Zeit zu Tode stranguliert. Auch für Kippfenster gibt es spezielle Schutzvorrichtungen.

Für Hunde sind dagegen offene Türen eine Verlockung. Ein schneller Ausflug durch die Gartentür kann jedoch schwere Folgen haben, da sie den Verkehr als tödliche Gefahr nicht erkennen können. Offene und ungeschützte Schwimmbecken sind ein weiterer Gefahrenpunkt: Hunde können zwar zumeist schwimmen, sie können das Becken jedoch nicht verlassen, wenn es keine spezielle Klettervorrichtung gibt. Zumindest eine fest verankerte schräg stehende Leiter sollte als Ausstiegshilfe für Hunde aufgestellt werden, rät die überregionale Tierschutzorganisation. Der Ausstieg muss jedoch auch trainiert werden. Besser sind natürlich Treppen oder Einzäunungen, damit gar nicht erst etwas passiert.

Mini-Jetlag bei Haustieren nach Zeitumstellung

Trotz aller Diskussionen ist es am Sonntag wieder so weit: Wenn in der Nacht zum Sonntag (31. März 2019) die Uhren eine Stunde vorgestellt werden, irritiert die neue Sommerzeit nicht nur die Menschen, sondern auch die Tiere. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen appellierte besonders an die Autofahrer zu mehr Vorsicht in den Morgenstunden, da Wildtiere „ihre“ Zeit nicht umstellen und noch sehr aktiv sind. Haustierhalter bemerken zudem in den ersten Tagen meist etwas irritierte Mitbewohner – ein Mini-Jetlag.
Die größte Gefahr droht jedoch Wildtieren und streunenden Katzen. Wegen der Umstellung sind in den frühen Morgenstunden mehr Autos unterwegs, viele Wildtiere – beispielsweise Rehe oder Wildschweine – sind jedoch in der Dämmerung noch auf Nahrungssuche und überqueren dabei nicht selten Landstraßen. Die Folge sind vermehrte Wildunfälle.
Katzen scheint äußerlich die Umstellung nichts aus zu machen, auch wenn sie sie über ihre innere Uhr wahrnehmen und sich die Fresszeiten ändern, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Bei Freigängern sollte man jedoch daran denken, dass in den frühen Morgenstunden und in der Dämmerung mehr Autos unterwegs sind. Viele Freigängerkatzen schätzen gerade diese Zeit für einen ungestörten Ausflug durch ihr Revier. Nun ist es jedoch mit der Ruhe vorbei. Auch streunende Katzen sind während der Dämmerung vermehrt unterwegs.
Hundehalter bemerken zudem in den ersten Tagen meist etwas irritierte Mitbewohner. Besonders Hunde sind an „ihre“ festen Fresszeiten gewöhnt, sie verstehen in den ersten Tagen den neuen Rhythmus nicht. Zumeist ist der Spuk nach zwei oder drei Tagen wieder vorbei und die Tiere haben sich umgestellt. Insgesamt reagieren Haustiere gelassen auf die Umstellung, lediglich die oft etwas durcheinander geratenen Frauchen und Herrchen können sie irritieren.
Nutztiere wie beispielsweise Kühe „leiden“ in den ersten Tagen offenbar tatsächlich unter dem neuen Tagesablauf. Kühe geben nach den Erfahrungen vieler Landwirte zunächst nach der Umstellung weniger Milch. Nach etwa einer Woche haben sich Kühe meist ebenfalls umgestellt.

Quelle: Bund Deutscher Tierfreunde e.V.

Der tödliche Hundevirus Staupe ist im Vormarsch

Die in Deutschland lange als besiegt geltenden Tierkrankheiten wie Staupe oder Tollwut sind durch den ungeprüften Tierhandel mit beispielsweise Welpen aus Rumänien wieder auf dem Vormarsch. Der überregionale Tierschutzverein Bund Deutscher Tierfreunde e.V. warnte vor dem ungeprüften Kauf von Hunden aus Osteuropa und besonders Rumänien. Auch wurden beispielsweise in Nordrhein-Westfalen mehrere Fälle von infizierten Wildtieren, in diesen Fällen Füchse, bekannt. Der Bund Deutscher Tierfreunde mahnte alle Hundehalter zur Vorsicht bei Spaziergängen. Auch sollte der dringend erforderliche Impfschutz überprüft werden. Impfungen sind der beste Schutz der Hunde.

Gefahr droht nicht nur durch infizierte Wildtiere, sondern auch durch eingeschleppte Erkrankungen. Viele der infizierten Welpen aus Osteuropa und besonders Rumänien werden von selbsternannten Tierschützern ohne Voruntersuchungen nach Deutschland importiert und dort zum Verkauf angeboten. Vor der Hintergrund der immer wieder veröffentlichten Filme und Bilder der brutalen Hundefänger in Rumänien entschließen sich unbedarfte Tierfreunden oft zum „Mitleids-Kauf“ , ohne zu wissen welche Gefahren drohen. Tierärztekammern warnten bereits vor den Folgen dieser Masche. So verbreiteten sich in Hamburg beispielsweise die hochansteckenden Viruserkrankungen Staupe und Parvovirose (häufig Hundeseuche genannt) mittlerweile wieder.

Fälle gibt und gab es inzwischen in allen Landesteilen. Die für Hunde lebensgefährliche und hochansteckende Viruskrankheit Staupe hat beispielsweise drei aus Rumänien importierte Welpen in vor einiger Zeit das Leben gekostet. Nach Angaben der Veterinärmedizinischen Universität in Wien haben die eingeschleppten Krankheiten das Potential, sowohl Nutztiere und Wildtierpopulation zu gefährden als auch Menschen oder Haustiere, die mit diesen in Kontakt kommen. Auch das Institut für Tierpathologie der Freien Universität Berlin-Düppel warnte bereits vor Staupe, die zudem nicht selten von Zuchthunden aus Polen eingeschleppt werde. Rund ein Dutzend Fälle jährlich würden registriert. Neben Staupe und Tollwut sind auch andere Tiererkrankungen durch den unkontrollierten Import im Vormarsch.

An Staupe erkranken insbesondere Hunde und Füchse. Besonders gefährdet sind dabei Welpen und alte Hunde. Die Staupe beginnt beim Hund zumeist mit hohem Fieber, Mattigkeit und Fressunlust. Später kommen häufig Husten, Atembeschwerden, Erbrechen, Durchfall, Bewegungsstörungen, Lähmungen, Krämpfe, blasiger Hautausschlag oder eine übermäßige Verhornung der Sohlenballen und des Nasenspiegels hinzu. Staupe ist nur schwer zu behandeln und führt häufig zum Tod der Tiere.

Der Bund Deutscher Tierfreunde rief die Verbraucher dazu auf, nicht aus purem Mitleid ungeprüft einen osteuropäischen Welpen zu kaufen. Viele Tierhändler tarnen sich inzwischen als angebliche Tierschützer und verkaufen diese Mitleids-Welpen. Konsumenten sollten sich genau informieren, ob alle veterinärmedizinischen Untersuchungen durchgeführt wurden. Dabei reichen die vorgezeigten Papiere der Tiere oft nicht, denn im Hundehandel gibt es zahlreiche gefälschte Bescheinigungen und besonders Impfzeugnisse. An einem Hundekauf interessierte Tierfreunde sollten sich zunächst an ein Tierheim oder einen Tierschutzverein ihres Vertrauens wenden und sich genau informieren, bevor sie einem illegalen Hundehändler aus Mitleid einen Welpen abkaufen. Mitleid ist die Verkaufsmasche dieser skrupellosen Händler. Informierte Verbraucher sind deshalb die beste Waffe gegen diese Form der Hundemafia.

Quelle: Bund Deutscher Tierfreunde

Wintertipps vom Bund Deutscher Tierfreunde

Der Chaos-Winter hat Deutschland im Griff: Schneemassen im Süden und Osten sowie Sturm, Kälte und Schmuddelwetter in weiten Teilen Deutschland. Nicht nur wir Menschen müssen uns jetzt schützen, auch unsere Haustiere brauchen besondere Vorsichtsmaßnahmen. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. hat die wichtigsten Tipps für Hunde, Katzen & Co zusammengestellt. Ausgedehnte Spaziergänge beispielsweise sollten mit Hunden in der Kälte und im eisigen Schnee abgekürzt werden – und auf jeden Fall sollte der Hund immer in Bewegung bleiben, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Wenn ein Hund zittert oder die Rute einzieht, sollte er schnell zurück ins Warme.

«Winterkleidung» wie Mäntel oder Hundeschuhe sind bei gesunden Tieren zumeist unnötig. Als Wärmeschutz reicht das Fell normalerweise aus. Für alte oder kranke Tiere und Rassen mit extrem kurzem Fell kann ein Hundemantel in Ausnahmefällen jedoch nützlich sein. Ebenso unter Umständen Hundeschuhe, die Tiere mit weichen oder rissigen Ballen vor allzu scharfkantigem Eis und Streusalz schützen. Empfindliche Pfoten können auch mit Vaseline geschützt werden, da sonst das Salz Schmerzen verursachen kann. Nach dem Spaziergang sollten Salz und Eisklumpen immer mit lauwarmem Wasser abgespült werden. Dann steht dem Hundeausflug in den Schnee nichts im Wege, betont der Bund Deutscher Tierfreunde.

Die überregionale Tierschutzorganisation Bund Deutscher Tierfreunde rät zudem bei Schneespaziergängen zur Vorsicht, denn Schnee kann für Hunde gefährlich werden. Hunde haben Schnee eigentlich grundsätzlich zum Fressen gerne. Ein paar Flocken verträgt jeder Hund, aber wenn es zu viel wird, kann es gesundheitliche Probleme geben, so der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen. Eiskalter Schnee reizt sowohl den Rachenraum des Tieres als auch den Magen. Die angegriffene Schleimhaut ist dann ein idealer Nährboden für Bakterien, die im Schnee enthalten sind. Schnee ist oft eine richtige Brutstätte für Keime. Die eisige Kälte und die möglicherweise im Schnee enthaltenen Erreger, Schadstoffe oder Streusalz können zu Erbrechen, Durchfällen, bis hin zu Magen- und Darmentzündungen führen, so der Bund Deutscher Tierfreunde.

Ein kleiner Tipp der Tierfreunde: den Hund nicht mit leerem Magen in den Schnee schicken. Wenn er schon gefressen hat, kann der eiskalte Schnee den Magen nicht so schnell reizen. Da reicht schon ein Stück Hundekuchen. Und vor allem sollte der Hund vorher etwas getrunken haben, um den Durst nicht mit Schnee zu bekämpfen, unterstreicht der Bund Deutscher Tierfreunde.

Während Hunde mit großem Spaß bei fast jedem Wetter draußen toben, sind Katzen eher „Wintermuffel“ und wählerisch. Sie wissen selbst ganz genau, was ihnen gut tut – deshalb sollten sie selbst entscheiden, ob sie ins Freie gehen wollen oder lieber im Haus bleiben. Wenn sie wirklich hinausgehen wollen, sollten sie jederzeit eine Rückkehrmöglichkeit haben, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Denn nichts liebt eine Katze mehr, als sich im Warmen gemütlich einzukuscheln und zu schnurren.

Für die beliebten Meerschweinchen gilt, sie können generell in Außengehegen überwintern, wenn der Stall beispielsweise mit Styropor isoliert und mit Stroh ausgepolstert wird. Bei extremer Kälter sollte das Gehege zudem mit Wolldecken verhangen werden. Zugluft und Nässe dagegen sind für Meerschweinchen Gift, deshalb muss ihr Einstreu oft gewechselt werden. Da die Tiere einen höheren Kalorienbedarf im Winter haben als zu anderen Jahreszeiten, sollte zusätzliches Trockenfutter und Vitamin C gegeben werden.

Quelle: Bund Deutscher Tierfreunde e.V.

Keine Tiervermittlung rund um Weihnachten

Erst denken, dann schenken – so lautet wieder das Motto vor Weihnachten und dies gilt besonders für Haustiere. Tiere sind keine geeigneten Weihnachtsgeschenke – das hat sich inzwischen zumeist rumgesprochen. Um diesen positiven Trend zu verstärken, verzichtet der überregionale Tierschutzverein Bund Deutscher Tierfreunde e.V. (BDT) in seinen Tierherbergen inzwischen auf alle Tiervermittlungen. «Wir stoppen die Abgabe am Mittwoch (19. Dezember) bis ins neue Jahr. So handeln inzwischen viele Tierheime. Das ist für Hunde, Katzen, Meerschweinchen und die anderen Kleintiere einfach besser», betont die Leiterin der BDT-Tierherbergen Beate Mühlenberg. Sonstige Fragen zur Vermittlung vor und nach der Weihnachtszeit können natürlich gerne telefonisch oder persönlich geklärt und beantwortet werden.

Nicht nur die BDT-Tierheime reagieren mit einem Vermittlungsstopp auf die hohe Anzahl an zurückgebrachten und ausgesetzten Tieren in vorangegangenen Jahren. In Niedersachsen haben sich in diesem Jahr nahezu alle Tierheime für einen Vermittlungsstopp ausgesprochen, in anderen Regionen sind es bisher vereinzelte Auffangstationen, darunter Berlin und München. Die Maßnahme zeigte bereits früher Erfolge: So landeten beispielsweise nach den Feiertagen in beteiligten Tierheimen deutlich weniger ungewollte Katzen, Kaninchen oder Wellensittiche im Heim. Leider gilt der Vermittlungsstopp noch nicht bundesweit.

Zehntausende Tiere werden in jedem Jahr in Deutschland ausgesetzt und abgeschoben. Viele davon waren nach Schätzungen von Tierschützern vorher ein Mal Glanzlichter unter dem Weihnachtsbaum. Deshalb warnt der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. in Kamp-Lintfort vor dem Kauf von Tieren als Weihnachtsüberraschung: «Tiere sind besonders als Last-Minute-Geschenke völlig ungeeignet». Wer sich wirklich für ein Haustier interessiert hat auch Geduld und das Verantwortungsbewusstsein zu warten.

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. weist auf die Katastrophen-Spirale beim Geschenk Tier hin: Unbedacht gekauft und verschenkt und dann ungeliebt abgeschoben – so das schreckliche Schicksal der Tiere. Ein Tier bedeutet viel Freude und Spaß, aber auch viel Verantwortung. Deshalb sollten vor dem Tierkauf einige wichtige Fragen geklärt sein. Hier die Ratschläge des Bundes Deutscher Tierfreunde: Wer trägt die Verantwortung? Wollen wirklich alle Familienmitglieder ein Tier? Darf ich in meiner Wohnung überhaupt ein Tier halten (Was sagt der Mietvertrag?)? Sind meine Lebensumstände für Tiere geeignet? Sind die Kosten, die ein Tier verursacht, auf Dauer zu bezahlen?

Besonders wichtig nach Auffassung der Tierschützer vom Bund Deutscher Tierfreunde: Kein unüberlegtes Handeln. Und wer wirklich ein Tier haben möchte, sollte sich nach den Feiertagen in einem der Tierheime, beispielsweise beim Bund Deutscher Tierfreunde, umsehen. Dort warten Zehntausende Hunde, Katzen und andere Tiere auf ein neues Heim. Mehr Informationen über das Thema und Tiere, die ein Zuhause suchen, finden Sie im Internet unter www.Bund-Deutscher-Tierfreunde.de

Quelle: Bund Deutscher Tierfreunde e.V.

Gefahr von Unfällen mit Wildtieren nach Zeitumstellung wächst

Wenn am Sonntag (28. Oktober 2018) die Uhren eine Stunde auf die Winterzeit zurückgedreht werden, irritiert dies nicht nur manche Menschen, sondern auch einige Tiere. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen rief besonders Autofahrer zu mehr Vorsicht in den Morgenstunden auf, da Wildtiere „ihre“ Zeit nicht umstellen, sondern auf den Sonnenstand reagieren. Der Berufsverkehr fällt jetzt in die Dämmerung und besondere Aufmerksamkeit ist deshalb geboten. Das gilt besonders am Abend, denn nun wird es wieder früher am Tage dunkel.
Viele Wildtiere – beispielsweise Rehe oder Wildschweine – sind in der Dämmerung auf Nahrungssuche und überqueren dabei nicht selten Landstraßen. Die Folge sind vermehrte Wildunfälle. Autofahrer sollten deshalb besonders vorsichtig und langsam fahren. Steht ein Tier am Straßenrand oder läuft auf die Fahrbahn, sollten Autofahrer abblenden, hupen und bremsen. Wildunfälle auf Deutschlands Straßen haben im vergangenen Jahr zehn Menschen das Leben gekostet. 606 Menschen wurden schwer und 2.308 leicht verletzt. Die meisten der insgesamt 2.551 Wildunfälle mit Personenschaden gab es 2017 in Bayern und Niedersachsen, dabei wurden jeweils zwei Menschen getötet. Besonders die Zahl der Zusammenstöße mit Wildschweinen ist in den letzten Jahren gestiegen. In diesem Herbst ist die Gefahr nach dem heißen Sommer besonders groß, da Eichen, die häufig am Rand von Straßen wachsen, übermäßig viele Früchte tragen. Was davon herunterfällt, lockt viele Wildtiere direkt auf die Fahrbahn.
Haustiere reagieren dagegen deutlich relaxter. Besonders Hunde sind an „ihre“ festen Fresszeiten gewöhnt, sie verstehen in den ersten Tagen den neuen Rhythmus nicht. Zumeist ist der Spuk nach zwei oder drei Tagen wieder vorbei und die Tiere haben sich umgestellt. Katzen scheint äußerlich die Umstellung nichts aus zu machen, auch wenn sie sie über ihre innere Uhr wahrnehmen und sich die Fresszeiten ändern, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Bei Freigängern sollte man jedoch daran denken, dass in den frühen Morgenstunden und in der Dämmerung mehr Autos unterwegs sind. Viele Freigängerkatzen schätzen gerade diese Zeit für einen ungestörten Ausflug durch ihr Revier. Nun ist es jedoch mit der Ruhe vorbei. Insgesamt reagieren Haustiere gelassen auf die Umstellung, lediglich die oft etwas durcheinander geratenen Frauchen und Herrchen können sie irritieren.
Nutztiere wie beispielsweise Kühe „leiden“ in den ersten Tagen offenbar tatsächlich unter dem neuen Tagesablauf. Viele Landwirte stellen deshalb schon im Vorfeld die Melkzeiten langsam um und passen die Tiere so dem neuen Zeitverlauf langsam an. Kühe geben nach den Erfahrungen vieler Landwirte sonst zunächst nach der Umstellung weniger Milch. Nach etwa einer Woche haben sich Kühe meist ebenfalls umgestellt. Zootiere dagegen scheinen völlig unbeeindruckt von der Zeitumstellung zu sein.

Quelle: Bund Deutscher Tierfreunde e.V. 

Bund Deutscher Tierfreunde rät zum Training mit Hund

Hunde sind die idealen Trainingspartner – bei jedem Wetter. Jetzt bei unserem spätsommerlichen Herbst helfen sie den Menschen die Fitness in die kalte Jahreszeit zu retten und wenn es stürmt und regnet halten die vierbeinigen Trainer das menschliche Immunsystem gesund. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. (BDT) mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen rät deshalb: Wer regelmäßig bei jedem Wetter trainieren geht, stärkt seine eigene Gesundheit und auch die seines vierbeinigen Begleiters.

Bei Sport mit Hund werden Mensch und Tier gleichermaßen trainiert. Grundsätzlich ist Sport mit jedem Hund möglich, doch sollte natürlich das Alter und der Gesundheitszustand des Tieres berücksichtigt werden. Spaziergänge mit leichten Übungen sind schon im Welpenalter empfehlenswert. Richtiges Joggen sollte mit Hunden aber erst ab einem Alter von 1-2 Jahren erfolgen. Auch sollten stark übergewichtige Hunde nicht zu lange Strecken laufen – der Gesamtzustand des vierbeinigen Begleiters sollte also immer beachtet werden. Grundsätzlich sind alle Ausdauersportarten gut für den Sport mit Hund geeignet – ob joggen, Rad fahren oder auch schwimmen, so der Bund Deutscher Tierfreunde.

Wie stark der Gesundheitseffekt für den Menschen ist, haben Forscher der University of East Anglia nun ermittelt. Eines ihrer Ergebnisse, die sie im «Journal of Epidemiology & Community Health» präsentieren: Selbst bei schlechtestem Wetter waren die Hundebesitzer durchschnittlich aktiver als die Nicht-Hundebesitzer an den schönsten Tagen. Im Durchschnitt bewegten sich die Hundebesitzer täglich 30 Minuten mehr als die hundelosen Teilnehmer der Studie. «Wir waren erstaunt, dass die Menschen, die mit Hunden spazieren gegangen sind, an den dunkelsten und verregneten Tagen im Durchschnitt länger körperlich aktiv waren und weniger Zeit mit Herumsitzen verbrachten als die Menschen ohne Hunde an den wärmsten und sonnigsten Tagen», sagt Projektleiter Andy Jones. Schon jetzt gibt es auch in Deutschland Programme, in denen Senioren zweimal in der Woche mit einem Hund aus dem Tierheim spazieren gehen, ergänzt die Psychologin Andrea Beetz aus Erlangen. «Es ist tatsächlich so, dass die Fitnesswerte dann besser werden und die Leute auch weniger oft schwänzen», sagt Beetz.

Wer selbst keinen Hund hat, aber gerne Gassi gehen würde, kann sich bei fast allen lokalen Tierschutzvereinen und Tierheimen wie der BDT-Tierherberge in Kamp-Lintfort melden. Dort warten viele abgeschobene Hunde auf freundliche Spaziergänger, die mit ihnen Freude haben wollen. Und vielleicht entsteht so eine Tierliebe fürs Leben, so der Bund Deutscher Tierfreunde.

Quelle: Bund Deutscher Tierfreunde e.V.