Categoría: Aktuelles für Tierfreunde

Aktuelles über den Tierschutz! Für Tierfreunde von Tierfreunden

Haustiere bei Eiseskälte und Schnee schützen

Der Winter hat große Teile Deutschlands in den nächsten Tagen fest im Griff: Schnee und Eiseskälte fast überall in Europa. Nicht nur wir Menschen müssen uns jetzt schützen, auch unsere Haustiere brauchen besondere Vorsichtsmaßnahmen. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. hat die wichtigsten Tipps für Hunde, Katzen & Co zusammengestellt. Ausgedehnte Spaziergänge beispielsweise sollten mit Hunden in der Kälte und im eisigen Schnee abgekürzt werden – und auf jeden Fall sollte der Hund immer in Bewegung bleiben, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Wenn ein Hund zittert oder die Rute einzieht, sollte er schnell zurück ins Warme.

 

Hunde haben Schnee grundsätzlich zum Fressen gerne. Der Bund Deutscher Tierfreunde rät deshalb auch bei Schneespaziergängen zur Vorsicht, denn auch der schönste Schnee kann für Hunde gefährlich werden. Ein paar Flocken verträgt jeder Hund, aber wenn es zu viel wird, kann es gesundheitliche Probleme geben, so der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen. Eiskalter Schnee reizt sowohl den Rachenraum des Tieres als auch den Magen. Die angegriffene Schleimhaut ist dann ein idealer Nährboden für Bakterien, die im Schnee oder Eiswasser enthalten sind. Schnee ist oft eine richtige Brutstätte für Keime.  Die eisige Kälte und die möglicherweise im Schnee enthaltenen Erreger, Schadstoffe oder Streusalz können zu Erbrechen, Durchfällen, bis hin zu Magen- und Darmentzündungen führen, so der Bund Deutscher Tierfreunde.

 

«Winterkleidung» wie Mäntel oder Hundeschuhe sind bei gesunden Tieren zumeist unnötig. Als Wärmeschutz reicht das Fell normalerweise aus. Für alte oder kranke Tiere und Rassen mit extrem kurzem Fell kann ein Hundemantel jedoch nützlich sein. Ebenso unter Umständen Hundeschuhe, die Tiere mit weichen oder rissigen Ballen vor allzu scharfkantigem Eis und Streusalz schützen. Empfindliche Pfoten können auch mit Vaseline geschützt werden, da sonst das Salz Schmerzen verursachen kann. Nach dem Spaziergang sollten Salz und Eisklumpen immer mit lauwarmem Wasser abgespült werden. Dann steht dem Hundeausflug in den Schnee nichts im Wege, betont der Bund Deutscher Tierfreunde.

 

Hunde sollten bei Eiseskälte nicht im Auto bleiben. Wenn bei sommerlichen Temperaturen im stickigen Auto der Hitzetod droht, können zurückgelassene Hunde jeder Größe und Rasse bei frostiger Kälte eine Unterkühlung erleiden, die zu einem Notfall führen kann. Auch das dichteste, längste Fell sowie die Größe sind keinesfalls Garanten für eine konstante, unbedenkliche Körpertemperatur bei winterlichen Temperaturen im Auto: Unabhängig von Rasse und Größe sind wartende und frierende Fellnasen nicht vor drohender Unterkühlung gefeit. Kleinere Hunde kühlen dabei schneller aus als größere. Auch gesundheitlich angeschlagene, alte, sehr junge, dünnfellige sowie schmächtige Tiere sind meist besonders kälteanfällig. Sinkt die Temperatur eines Hundes auf weniger als 37,7°C, ist er in den meisten Fällen schon unterkühlt. Ab einer Körpertemperatur von unter 33°C es droht akute Lebensgefahr.

 

Katzen sind eher „Wintermuffel“ und wählerisch. Sie wissen selbst ganz genau, was ihnen gut tut – deshalb sollten sie selbst entscheiden, ob sie ins Freie gehen wollen oder lieber im Haus bleiben. Wenn sie wirklich hinausgehen wollen, sollten sie jederzeit eine Rückkehrmöglichkeit haben, so der Bund Deutscher Tierfreunde.  Denn nichts liebt eine Katze mehr, als sich im Warmen gemütlich einzukuscheln und zu schnurren.

 

Für die beliebten Meerschweinchen gilt, sie können normalerweise in Außengehegen überwintern, wenn der Stall beispielsweise mit Styropor isoliert und mit Stroh ausgepolstert wird. Bei extremer Kälter sollte das Gehege zudem mit Wolldecken verhangen werden. Zugluft und Nässe dagegen sind für Meerschweinchen Gift, deshalb muss ihr Einstreu oft gewechselt werden. Da die Tiere einen höheren Kalorienbedarf im Winter haben als zu anderen Jahreszeiten, sollte zusätzliches Trockenfutter und Vitamin C gegeben werden.

Kein Herz für Tiere

Die Wirtschaftskrise ist unübersehbar und trifft auch die Tierheime in Deutschland. Nahezu alle deutschen Tierheime berichten über steigende Kosten und sinkende Einnahmen. Der Tierschutz kämpft. Auch die BDT-Tierherberge in Kamp-Lintfort ist davon betroffen. Doch macht zusätzlich die Stadtverwaltung den Tierschützern das Leben schwer, so der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. als gemeinnütziger Träger.

Ohne Vorwarnung hat die Stadt Kamp-Lintfort die Pachtgebühren für das Tierheimgelände angehoben – auch teilweise rückwirkend. Rund zehn Prozent mehr sollen die Tierschützer bezahlen. Diese legale Erhöhung trifft den Tierschutz in einem mehr als ungünstigen Moment. Der Bau des neuen Tierschutzhauses ist gerade abgeschlossen und die finanziellen Belastungen waren durch die Krise am Bau höher als geplant. Nun kommt noch die Erhöhung der Pachtgebühr hinzu, so der Bund Deutscher Tierfreunde.

Gleichzeitig wird an dem neuen Containerdorf direkt neben dem Tierheim weiter gebaut. Hatten die Tierschützer damals vom Bauprojekt direkt neben dem neuen Tierschutzhaus zunächst nur aus den Medien erfahren, so blieben alle späteren Proteste ungehört. Die Stadt beharrte auf dem Bauprojekt. Nun stehen die Container direkt an der Grundstücksgrenze.  Unverständlich, da doch gleichzeitig die Zahl der Flüchtlinge rückläufig ist. Die Fakten: Im Jahr 2023 stellten noch 330.000 Menschen einen Asylantrag, im Jahr 2024 sank die Zahl auf 230.000. Und sie sinkt weiter. In den ersten zehn Monaten dieses Jahres zählte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 97.000 Erstanträge. Das ist ein deutlicher Rückgang, der in den Städten und Gemeinden spürbar wird.

Jede fünfte Kommune hat bei einer bundesweiten Umfrage sogar angegeben, dass sie gar keine größeren Schwierigkeiten mehr hat, Flüchtlinge unterzubringen. Mehr als die Hälfte der NRW-Kommunen meldete, dass sich die Unterbringungssituation im vergangenen Jahr verbessert habe. 35,2 Prozent sehen keine Veränderung, 8,5 Prozent eine Verschlechterung. Andere Bundesländer wie etwa Bayern haben bereits die Schließung von Asylunterkünften angekündigt. In Kamp-Lintfort scheint der Trend nicht angekommen zu sein. Eine unsichere Lage für die Tierherberge.

Eine weitere große Belastung sind die gestiegenen Kosten der tiermedizinischen Versorgung der Tiere, so der Bund Deutscher Tierfreunde . Das spielt nicht nur eine direkte Rolle bei den Unterhaltskosten, sondern sorgt zusätzlich zu Druck durch Tierhalter, die sich die Behandlung ihrer Haustiere nicht mehr leisten können. Teilweise mit falschen Angaben werden kranke Haustiere in der Tierherberge abgegeben. Und dann bleiben die Tierarztkosten beim Verein.

Seit Oktober 2021 haben sich die Tierarztkosten der wichtigsten Behandlungen teilweise verdoppelt. Einige davon sind sogar um 163 % teurer geworden, berichten Tierärzte. Eine Behandlung, die noch vor wenigen Jahren gerade mal 50 € gekostet hat, kostet heute weit über 100€. Für eine Operation, die im Jahr 2020 noch bei 685€ lag, werden heute mehr als 1.200€ fällig. Ein Kostendruck, der manche Tierhalter zwingt, ihre geliebten Haustiere in den Tierschutz abzuschieben, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Eine Katastrophe.

Natürlich gibt es noch die anderen Belastungen: Gestiegene Energiekosten, höhere Personalkosten und aufgestockte Kosten für die Ernährung. Das Alles bei gleichzeitig sinkenden Einnahmen durch Spenden oder Mitgliedschaften. Die Wirtschaftskrise trifft die Tierheime und die Tierherberge voll, betont der Bund Deutscher Tierfreunde. Eine kaum bewältigbare Lage.

An der Kostenschraube lässt sich bei allen Sparmaßnahmen kaum schrauben. Also bleibt nur die immer wiederkehrende Bitte um Hilfe und Unterstützung. Die Tiere brauchen uns Menschen und ihre Hilfe.

Jede Spende, jeder Euro zählt:

Bund Deutscher Tierfreunde e.V.

Volksbank Niederrhein

IBAN  DE44 3546 1106 0128 7840 20

PayPal           verwaltung@bund-deutscher-tierfreunde.de

Katzen können sich mit dem Vogelgrippe-Erreger infizieren

Die Vogelgrippe hat sich in diesem Jahr früher und heftiger als in Vorjahren  ausgebreitet. Bereits rund eine Million Tiere mussten in den Geflügelbetrieben daraufhin getötet werden und noch ist die Gefahr nicht gebannt. Auch Haustierhalter sollten angesichts der Vogelgrippe, auch Geflügelpest genannt, einige Vorsichtsmaßnahmen beachten, da in der Vergangenheit auch Katzen Opfer der Infektion geworden sind, so der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. (BDT) mit Sitz in Kamp-Lintfort.

Katzen gelten als zumindest „empfänglich“ für eine Infektion. Auf BDT-Anfrage betonte das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), dass Katzen sich „durch das Fressen infizierter Vögel anstecken, schwer erkranken und versterben“ können. „Bei Freigängern mit grippeartigen Symptomen, insbesondere wenn sie sich in von Geflügelpest bei Wildvögeln betroffenen Gebieten aufhalten, sollte differenzialdiagnostisch auch eine mögliche Infektion untersucht werden“, so die Sprecherin des Instituts, Elke Reinking, gegenüber dem Bund Deutscher Tierfreunde. Sie beruhigte jedoch, da bisher in Deutschland für das seit Anfang September laufende Seuchengeschehen keine Infektionsfälle bei Katzen bekannt seien.

Für Hundehalter ist die Situation weniger bedrohlich. „Hunde infizieren sich nur schwer, sollten in Gebieten mit Fällen bei Wildvögeln aber an der Leine ausgeführt werden, um die Vögel nicht aufzuschrecken oder infizierte Kadaver weiter zu verschleppen“, so das Institut. Der Bund deutscher Tierfreunde empfiehlt besorgten Katzenhaltern, ihre Tiere möglichst wenig aus dem Haus zu lassen und nicht in Kontakt mit Wildvögeln und Wildtieren zu bringen. Hat die Katze Auslauf auf dem Balkon, könnte der Boden vorher desinfiziert werden. Eine weitere Empfehlung aus dem in früheren Jahren besonders betroffenen Polen lautet: Schuhe, die außer Haus getragen wurden, außerhalb der Reichweite von Katzen aufzubewahren.

Bislang gab es nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO in der Vergangenheit keine Berichte, wonach Menschen, sich infiziert haben könnten. Das Risiko einer solchen Ansteckung werde für die Allgemeinbevölkerung als gering und für Katzenbesitzer sowie für Menschen, die beispielsweise als Tierärzte oder in Tierheimen beruflich mit den infizierten Katzen zu tun hätten, als gering bis mäßig eingeschätzt. Es gibt bisher keine Hinweise auf eine Übertragung von Katze zu Katze oder Katze zu Mensch.

Aufgrund des aktuellen Ausbruchs der Geflügelpest wurde in einigen Bundesländern oder in Landesteilen die Stallpflicht für Geflügel eingeführt. Diese betrifft Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse. Die Tiere dürfen nur in geschlossenen Ställen oder entsprechend gesicherten Vorrichtungen gehalten werden. Von dieser Stallpflicht sind auch Tiere in Hobbyhaltungen betroffen, so der Hinweis des Bundes Deutscher Tierfreunde. Bei Verstößen drohen Bußgelder.

 

Geflügelpest trifft auch BDT-Gnadenhof in Weeze

Die Geflügelpest hat auch die Region rund um den BDT-Gnadenhof in Weeze am Niederrhein heimgesucht und zu Konsequenzen geführt: Das gesamte Federvieh musste in Ställen untergebracht werden. Die von den Behörden angeordnete Aufstallungspflicht wegen der Vogelgrippe gilt für alle Geflügelhalter und damit natürlich auch für Tierheime und Gnadenhöfe, so der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. . Leider sind die eigentlichen Geflügelgehege auf dem Gnadenhof nicht für eine dauerhafte, geschlossene Haltung ausgelegt. Deshalb mussten alle Tiere – Enten, Hühner und Gänse – eingefangen und in den normalen Stalltrakt gebracht werden, wo sie nun vorübergehend in ehemaligen Pferdeboxen wohnen.

Ein Provisorium auf Zeit. Doch das BDT-Team hat sich vorgenommen, aus der Not eine Tugend zu machen. Wann wäre die Gelegenheit besser als jetzt, um das alte, marode und in die Jahre gekommene leere Gehege zu erneuern? Deshalb soll das Gehege nun von Grund auf saniert werden: Die Ställe sind morsch, die Dächer undicht, die Hütten sinken ab und verziehen sich und das schützende Netz weist an manchen Stellen erhebliche Mängel auf, betont der  Bund Deutscher Tierfreunde.

Da die Tiere gerade «außer Haus» sind, kann gleichzeitig an allen Ecken und Enden mit der Arbeit begonnen werden.  Umfangreiche Sanierungsarbeiten sind geplant: Der Boden muss komplett umgegraben und neu vorbereitet werden. Der Ausgrab- bzw. Eingrabschutz muss erneuert werden. Neue Ställe, Hütten, Versteckmöglichkeiten, Zäune und zu guter Letzt ein neues Netz, um die Tiere vor Wildtieren zu schützen, werden gebraucht, so der Bund Deutscher Tierfreunde.

Natürlich ist jede Unterstützung willkommen, denn das Projekt wird zu zusätzlichen finanziellen Belastungen führen. Wer das Federvieh mit einer Spende unterstützen möchte, kann dies sehr gerne tun unter dem

Kennwort «Geflügelgehege Gnadenhof Weeze»

Bund Deutscher Tierfreunde e.V.

Volksbank Niederrhein

IBAN    DE44 3546 1106 0128 7840 20

PayPal verwaltung@bund-deutscher-tierfreunde.de

Die Tiere freuen sich über jede Unterstützung.

Tiere gewöhnen sich trotz Mini-Jetlag schnell an die Winterzeit

Es ist wieder so weit:  Die Zeitumstellung am letzten Sonntag im Oktober (am kommenden Sonntag, 26. Oktober 2025) wirbelt nicht nur manche Menschen, sondern auch einige sensible Tiere durcheinander. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen rief besonders Autofahrer zu mehr Vorsicht in den Morgenstunden auf, da Wildtiere „ihre“ Zeit nicht umstellen, sondern auf den aktuellen jeweiligen Sonnenstand reagieren. Da die Uhren in der Nacht um eine Stunde zurückgedreht werden, fällt der Berufsverkehr jetzt oft in die Dämmerung und besondere Aufmerksamkeit ist deshalb geboten.

Hunde und Katzen sind Gewohnheitstiere und deshalb kann ihr Rhythmus durch die Zeitumstellung schnell ein wenig aus dem Tritt geraten. Gibt es nach der Zeitumstellung plötzlich eine Stunde Zeitverschiebung, dann reagieren sie manchmal ungehalten. Hunde beispielsweise sind zumeist an „ihre“ festen Fresszeiten gewöhnt, sie verstehen in den ersten Tagen den neuen Rhythmus nicht. Zumeist ist der Spuk nach zwei oder drei Tagen wieder vorbei und die Tiere haben sich umgestellt. Katzen scheint äußerlich die Umstellung nichts auszumachen, auch wenn sie dies über ihre innere Uhr wahrnehmen und sich die Fresszeiten ändern, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Umso wichtiger ist es in dieser Zeit, feste Rituale beizubehalten und zu pflegen. Die abendliche Kuschelzeit oder das tägliche Spiel sollten möglichst nicht ausfallen. Diese Konstanten geben der Katze Sicherheit und bieten Orientierung. Auch vertraute Schlafplätze, Verstecke und das Lieblingsspielzeug sollten dem Tier wie gewohnt zur Verfügung stehen. Insgesamt reagieren Haustiere gelassen auf die Umstellung, lediglich die oft etwas durcheinander geratenen Frauchen und Herrchen können sie irritieren.

Viele Wildtiere – beispielsweise Rehe oder Wildschweine – sind in der Dämmerung auf Nahrungssuche und überqueren dabei nicht selten Landstraßen. Die Folge sind vermehrte Wildunfälle. Autofahrer sollten deshalb besonders vorsichtig und langsam fahren. Steht ein Tier am Straßenrand oder läuft auf die Fahrbahn, sollten Autofahrer abblenden, hupen und langsam abbremsen.

Nutztiere wie beispielsweise Kühe „leiden“ in den ersten Tagen offenbar tatsächlich unter dem neuen Tagesablauf. Viele Landwirte stellen deshalb schon im Vorfeld die Melkzeiten langsam um und passen die Tiere so dem neuen Zeitverlauf langsam an. Kühe geben nach den Erfahrungen vieler Landwirte sonst zunächst nach der Umstellung weniger Milch. Nach etwa einer Woche haben sich Kühe meist ebenfalls umgestellt. Zootiere dagegen scheinen völlig unbeeindruckt von der Zeitumstellung zu sein.

 

Hunde sind die idealen Sportpartner

Der Urlaub ist vorbei und viele Menschen wollen jetzt ihre Fitness in den Winter retten.  Dabei sind Hunde die idealen Trainingspartner – bei jedem Wetter. Jetzt bei unserem spätsommerlichen Herbst helfen sie den Menschen die Fitness für die kalte Jahreszeit zu erhalten und wenn es stürmt und regnet halten die vierbeinigen Trainer das menschliche Immunsystem gesund. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. (BDT) mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen rät deshalb: Wer regelmäßig bei jedem Wetter trainiert, stärkt seine eigene Gesundheit und auch die seines vierbeinigen Begleiters.

Im Allgemeinen ist Sport mit jedem Hund möglich, doch sollte natürlich das Alter und der Gesundheitszustand des Tieres berücksichtigt werden. Spaziergänge mit leichten Übungen sind schon im Welpenalter empfehlenswert. Richtiges Joggen sollte mit Hunden aber erst ab einem Alter von ein oder zwei Jahren erfolgen. Auch sollten stark übergewichtige Hunde nicht zu lange Strecken laufen – der Gesamtzustand des vierbeinigen Begleiters sollte also immer beachtet werden. Grundsätzlich sind alle Ausdauersportarten gut für den Sport mit Hund geeignet – ob Joggen, Rad fahren oder auch Schwimmen. Bei Sport mit Hund werden Mensch und Tier gleichermaßen trainiert, so der Bund Deutscher Tierfreunde.

Wie stark der Gesundheitseffekt für den Menschen ist, haben Forscher der University of East Anglia ermittelt. Das Ergebnis: Selbst bei schlechtestem Wetter waren die Hundebesitzer durchschnittlich aktiver als die Nicht-Hundebesitzer an den schönsten Tagen. Im Durchschnitt bewegten sich die Hundebesitzer täglich 30 Minuten mehr als die hundelosen Teilnehmer der Studie. «Wir waren erstaunt, dass die Menschen, die mit Hunden spazieren gegangen sind, an den dunkelsten und verregneten Tagen im Durchschnitt länger körperlich aktiv waren und weniger Zeit mit Herumsitzen verbrachten als die Menschen ohne Hunde an den wärmsten und sonnigsten Tagen», heißt es in der Studie.

Wer selbst keinen Hund hat, aber gerne Gassi gehen würde, kann sich bei fast allen lokalen Tierschutzvereinen und Tierheimen wie der BDT-Tierherberge in Kamp-Lintfort melden. Dort warten viele abgeschobene Hunde auf freundliche Spaziergänger, die mit ihnen Freude haben wollen. Und vielleicht entsteht so eine Tierliebe fürs Leben, so der Bund Deutscher Tierfreunde.

Bund Deutscher Tierfreunde gibt Tipps für Haustiere im Sommer

Dieser Sommer hat mit einer Hitzewelle begonnen, gefolgt von Gewittern und nun sind wieder Hitzetage im Anmarsch. Nicht nur für uns Menschen, sondern auch für unsere Haustiere eine tägliche Belastung. Im Gegensatz zu uns Menschen können sich Tiere aber meist nicht aktiv vor zu starker Hitze schützen. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz in Kamp-Lintfort in Nordrhein-Westfalen mahnt alle Tierhalter zur Vorsicht und Rücksicht auf ihre Haustiere während der Hitzeperioden. Wie für Menschen gilt dabei grundsätzlich: Alle überflüssigen Anstrengungen vermeiden und viel trinken. Der wichtigste Tipp auch für Tiere lautet: Wasser, Wasser, Wasser.
Vögel und Kleintiere sind darauf angewiesen, dass die Halter sie im Käfig vor zu viel Sonne und Hitze schützen. Kleintiere wie Meerschweinchen, Hamster oder Kaninchen sollten an einem schattigen Platz im Haus untergebracht sein. Wichtig dabei, so der Bund Deutscher Tierfreunde, ist, dass die Tiere vor Zugluft gut geschützt sind, denn genauso wie ein Hund können die Nager nicht schwitzen. Der Käfig von Papagei, Wellensittich & Co. darf dagegen ruhig im Freien stehen, allerdings sollte dieser Platz im Schatten sein – und zwar ganztägig.
Katzen und Hunde können zumeist ein schattiges und vielleicht luftiges Plätzchen aufsuchen. Umsichtige Hundehalter sollten in dieser Woche ausgedehnte Spaziergänge mit ihren Lieblingen auf die frühen Morgenstunden und in den Abend verlegen, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Auf sportliche Aktivitäten mit dem Hund wie Joggen oder Fahrradfahren sollte an Hitzetagen völlig verzichtet werden. Und Achtung: heißer Asphalt ist für empfindliche Hundepfoten eine Qual.
Frisches Wasser und um die Uhr sollte für alle Tiere auf jeden Fall zur Verfügung stehen. Klettern die Temperaturen sehr stark nach oben, können zudem feuchte Tücher, die über den Käfig von Nagern oder Vögeln gelegt werden, für Abkühlung sorgen. Die meisten Vögel nehmen gerne hin und wieder ein Bad. Um bei Vögeln für Abkühlung zu sorgen, kann mit einer Sprühflasche feiner Wassernebel in den Käfig gesprüht werden. Dabei sollte jedoch darauf geachtet werden, dass der Vogel selbst entscheiden kann, ob er nass werden möchte oder nicht, so der Bund Deutscher Tierfreunde.
Katzen mögen beispielsweise gerne kühle Untergründe, wie Fliesen, oder auch dunklere Zimmer. Für Hunde können ein Rasensprenger, ein kleines Planschbecken oder ein Wasserschlauch im Garten oder auf dem Balkon für Abkühlung sorgen.

Ist es bei einem Haustier trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch einmal zu einem Hitzschlag gekommen, sollte das Tier vorsichtig in ein feuchtes Handtuch eingewickelt und mit Wasser versorgt werden. Auch das Anfeuchten der Pfoten oder beispielsweise bei Kaninchen das Anfeuchten der Ohren kann leichte Kühlung verschaffen. Da bei einem Hitzschlag der Kreislauf des Tieres sehr schwach ist, sollte so schnell wie möglich ein Tierarzt kontaktiert werden, um den Kreislauf zu stabilisieren, so der Bund Deutscher Tierfreunde.

Insektenschwärme quälen Pferde und Ponys auf dem Gnadenhof

Bereits die erste Hitzewelle hat eine wahre Invasion ausgelöst: Insektenschwärme machen das Leben der Pferde und Ponys auf dem Gnadenhof vom Bund Deutscher Tierfreunde in Weeze am Niederrhein fast unerträglich. Zum ersten Mal in den 22 Jahren des Bestehens müssen alle Pferde und Ponys mit Fliegendecken, Masken und speziellen Sprays versorgt werden, um ihnen einen einigermaßen ruhigen und gesunden Sommer zu ermöglichen, so der Bund Deutscher Tierfreunde in Kamp-Lintfort als Träger des Gnadenhofs. Der Aufwand – und die Kosten – sind enorm.

Experten hatten bereits im Mai einen mückenreichen Sommer prognostiziert. Mückenlarven fühlen sich in Pfützen und Tümpeln wohl. Wird es dazu noch plötzlich warm und heiß wie jetzt, drohen die Populationen, sich rasch zu vermehren. Das Gleiche gilt für die nervenden Bremsen. Und die sich abzeichnende anhaltende sommerliche Hitze lässt auch noch eine Wespenplage befürchten. Umweltreize wie starke Hitze, Insektenplage, Lärm oder Unwetter können bei Pferden erheblichen Stress und damit Unwohlsein auslösen.

Der Gnadenhof vom Bund Deutscher Tierfreunde in Weeze liegt idyllisch und ist umgeben von Wiesen. Doch gerade diese Lage erschwert nun die Situation, denn die Bachläufe und Waldabschnitte in der Umgebung begünstigen die Plagegeister. Die Belastung durch Bremsen, Mücken und andere Insekten ist für die Tiere fast unerträglich.

Der Gnadenhof bittet deshalb alle Tier- und Pferde liebenden Menschen um Hilfe, denn es muss viel Material angeschafft werden.

Steuerlich absetzbare Geldspenden: Kennwort: Gnadenhof Weeze «Insektenschutz» bitte an: Volksbank Niederrhein IBAN: DE44 3546 1106 0128 7840 20 oder per                               PayPal  verwaltung@bund-deutscher-tierfreunde.de

Mit der Hitze kommen Gefahren für Haustiere

Der Sommer mit seinen Hitzewellen steht vor der Tür und mit den warmen Sommermonaten können viele Gewohnheiten und alltägliche Situationen für Haustiere schnell zu Todesfallen werden. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V.  weist deshalb darauf hin, dass offene Fenster, Balkone und ungeschützte Schwimmbecken für die vierbeinigen Hausgenossen leicht zu tödlichen Risiken werden können. Fast täglich müssen während der Sommermonate in den Tierarztpraxen Hunde oder Katzen nach Stürzen und Unfällen behandelt werden. Auch die Zahl der entlaufenen Haustiere steigt im Sommer rapide.

 

Fenster sind besonders für die von Natur aus neugierigen Katzen immer interessante Anziehungspunkte, so der Bund Deutscher Tierfreunde. In der kalten Jahreszeit sind sie meist geschlossen, jetzt stehen sie jedoch oft offen. Schon ein vorbeifliegender Vogel kann jedoch ihren Jagdtrieb wecken. Eine zu schnelle Bewegung, ein instinktiver Sprung und sie stürzen ab. Für ungeschützte Balkone gilt das Gleiche. Schwere Brüche und innere Verletzungen sind oft die Folge. Der Bund Deutscher Tierfreunde rät deshalb, Fenster und Balkone mit Netzen „tiersicher“ zu machen. Im Handel gibt es spezielle Katzennetze. Auch gekippte Fenster sind eine Todesfalle. Katzen können leicht bei einem Sprung oder einer Kletterpartie in den offenen Spalt rutschen. Sie werden dann innerhalb kurzer Zeit zu Tode stranguliert, warnt der Bund Deutscher Tierfreunde. Auch für Kippfenster gibt es spezielle Schutzvorrichtungen.

 

Für Hunde sind dagegen offene Türen eine Verlockung. Ein schneller Ausflug durch die Gartentür kann jedoch schwere Folgen haben, da sie den Verkehr als tödliche Gefahr nicht erkennen können. Offene und ungeschützte Schwimmbecken sind ein weiterer Gefahrenpunkt: Hunde können zwar zumeist schwimmen, sie können das Becken jedoch nicht verlassen, wenn es keine spezielle Klettervorrichtung gibt, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Zumindest eine fest verankerte schräg stehende Leiter oder ein simples Brett sollten als Ausstiegshilfe für Hunde aufgestellt werden, rät die überregionale Tierschutzorganisation. Der Ausstieg muss jedoch auch trainiert werden. Besser sind Treppen oder Einzäunungen, damit gar nicht erst etwas passiert.

 

Clarissa hofft auf Hilfe

Clarissa ist eine etwa 25-jährige Haflingerstute und ein Sorgenkind auf vier Hufen. Da ihre langjährige Pferdefreundin verstarb und ihre Besitzer mit der Pflege und Versorgung überfordert waren, kam die hübsche Stute auf den Gnadenhof vom Bund Deutscher Tierfreunde e.V. in Weeze. Dort haben bereits viele Pferde und andere größere Tiere ihr neues Zuhause gefunden – Ein Refugium für geschundene Tiere.

Leider war der  Allgemeinzustand von Clarissa bei ihrer Ankunft nicht gut – wie man auf den Vorher–Nachher-Fotos sieht. Sie war viel zu dünn, sehr schlecht bemuskelt, hatte Zahnprobleme, war von Haarlingen befallen und hatte durch den Juckreiz einige offene Wunden, die versorgt werden mussten, so der Bund Deutscher Tierfreunde. Ihre offenen Stellen wurden natürlich sofort behandelt, zudem wurde sie geschoren und mit einem Spezial-Shampoo gewaschen. Anschließend erfolgten Besuche beim Hufschmied und beim Zahnarzt. Eine solche Versorgung eines Pferdes verschlingt schnell Beträge im vierstelligen Bereich, schwer zu schultern für einen gemeinnützigen Verein, betont der Bund Deutscher Tierfreunde . Mit der neuen Gebührenordnung sind die Preise für tiermedizinische Untersuchungen und Behandlungen stark angehoben worden – eine Belastung für Tierheime und Gnadenhöfe.

Da Clarissa zudem ausschließlich Heucobs (Ergänzungsfutter&Zusätze) fressen kann, gehen täglich etliche Kilos durch ihren Magen. Clarissa und die anderen Vierbeiner auf dem Gnadenhof hoffen auf tierliebe Unterstützung, die helfen, ihr Leben so gut wie irgend möglich zu gestalten. Spenden mit dem Kennwort Gnadenhof bitte an: Commerzbank, IBAN DE04 3108 0015 0885 0835 01, BIC : DRESDEFF310 oder PayPal: verwaltung@bund-deutscher-tierfreunde.de